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Zukunftswerkstatt Inklusion

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NEUAUFLAGE

Im März 2021 führen die Universitäten der Universitätsallianz Ruhr, Bochum, Duisburg-Essen und Dortmund, die Zukunftswerkstatt Inklusion und Digitalisierung in einem neuen digitalen Format weiter. Lehramtsstudierende erhalten hier die Möglichkeit, Basiskompetenzen für ein erfolgreiches (digitalisierungsbezogenes) Unterrichten in inklusiven Settings zu erwerben. Dieses Mal wird die Zukunftswerkstatt digital via Videokonferenz stattfinden. Alle interessierten Lehramtsstudierenden der höheren Semester sind herzlich eingeladen, am 22. März 2021 an einem themenübergreifenden Plenarvortrag teilzunehmen. Die Webseminare finden im Anschluss in der darauffolgenden Woche vom 22. bis 29. März 2021 statt.

Anmeldung:

Die einzelnen Workshops sind für alle Lehramtsstudierenden der höheren Semester der drei Universitäten Bochum, Duisburg-Essen und Dortmund kostenfrei. Um den größtmöglichen Nutzen aus den Workshops ziehen zu können, ist die Teilnehmer/-innenzahl begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 04.März 2021 möglich.

Die Anmeldung startet am 01.Februar 2021 gegen ca. 10:00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass Sie die Anmeldung nur mit ihrer gültigen Universitäts-E-Mail-Adresse vornehmen können.

Link zur Anmeldung  

Bescheinigung:

Der Besuch der Veranstaltung wird bescheinigt. Eine Bescheinigung wird nur bei verpflichtender Teilnahme  am Plenarvortrag sowie an einem Webseminar ausgestellt.

Veranstaltungsorte:

Die Einladungslinks zum Plenarvortrag sowie zu den jeweiligen Webseminaren erhalten Sie nach erfolgreicher Anmeldung.


Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Ansprechpartner/-innen:

Universität Duisburg-Essen (UDE)

Dr. Günther Wolfswinkler; Email: guenther.wolfswinkler@uni-due.de Tel.: 0201 - 1832696

Ruhr-Universität Bochum (RUB)

Carolin Kull; Email: carolin.kull@rub.de und Rainer Vohwinkel; Email: rainer.vohwinkel@rub.de Tel.: 0234 - 3211942

Technische Universität Dortmund (TUDo)

Stefan Schmidt; Email: zuwi.dokoll@tu-dortmund.de Tel.: 0231 - 7555329
 

(Bild rechts: Tablet mit dem Logo der Zukunftswerkstatt Inklusion meets Digitalisierung)


Informationen zu den einzelnen Webseminaren

Plenarvortrag

  • Vortrag: Montag, 22. März 2021, 10:00 - 11:30 Uhr

Raum: Vortrag + Diskussion wird über Zoom besprochen 

Prof. Dr. Daniel Mays (Universität Siegen, Fakultät II, Department Erziehungswissenschaft • Psychologie, Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Förderpädagogik („Emotionale- und soziale Entwicklung“) und Prof.‘in Dr. Anna-Maria Kamin (Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaften, AG 9 Medienpädagogik, Forschungsmethoden und Jugendforschung, Professur für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Medienpädagogik im Kontext schulischer Inklusion)

Thema: „Digitalisierung und Inklusion - ein Blick in die Forschung"

Inhalt: Die Auswirkungen der Digitalisierung bringen es mit sich, dass umfassende gesellschaftliche Teilhabe ohne digitale Medien nicht mehr möglich ist. Der Vortrag geht der Frage nach, wie durch Medien Teilhabe in der schulischen Praxis ermöglicht, aber auch neue Barrieren geschaffen werden können und welche gesellschaftliche Rolle eine Inklusive Medienbildung konkret für die Schule spielt. Ausgehend von einem Einblick in die internationale Forschung zu Themenfeld „Digitalisierung und Inklusion“ werden Potentiale aufgezeigt. Notwendige Rahmenbedingungen zur Umsetzung von Medienbildung in der inklusiven Schule, daraus abzuleitende Gestaltungsprinzipien und mögliche Grenzen werden abschließend diskutiert.


Webseminare

  • Dienstag, 23. März 2021, 9:30 - 12:00 Uhr

Raum: Zoom

Prof. Dr. Barbara Mertins, Elena Panfilova, Janina Harwardt, Joël Alipass; (TU Dortmund, Fakultät 15, psycholinguistics laboratories)

Thema: „Mehrsprachigkeit: Mythen, Vorurteile und Chancen"

Schulform: alle

Anzahl der Teilnehmenden: max. 30 Teilnehmende

Inhalt: Ziel dieses Workshops ist die Vermittlung wichtiger Erkenntnisse aus der aktuellen Mehrsprachigkeitsforschung. Dazu werden zum einen grundlegende Begrifflichkeiten geklärt, zum anderen zentrale Fragestellungen aus dem Bereich der bi-/multilingualen Sprachverarbeitung aufgegriffen und anhand von empirischen Befunden beantwortet. Zudem wird in der Veranstaltung an vielen Punkten eine Brücke zur gesellschaftlichen Relevanz von Mehrsprachigkeit geschlagen. Der Workshop richtet sich somit an all jene, die mit den noch immer weitverbreiteten Vorurteilen, Irrtürmern und Mythen aufräumen und diese durch fundiertes Wissen ersetzen wollen.

Voraussetzung zur Teilnahme am Webseminar: Teilnahme am Plenarvortrag.

Leistungsnachweis: Im Rahmen des Webseminars wеrdеn ein Merkzettel, eine kurze Präsentation oder ein Mindmap von den Teilnehmenden zu den Inhalten des Workshops hergestellt und anschließend präsentiert.


  • Mittwoch, 24. März 2021, 10:00 - 12:00  Uhr

Raum: Zoom

Rebecca Hüninghake (arbeitet seit 2017 im Bereich Unterrichtsentwicklungsforschung mit dem Schwerpunkt Inklusion als Wissenschaftliche Mitarbeiterin. Seit 2019 ist sie assoziiertes Mitglied im Dortmunder Projekt für inklusionsorientierte Lehrer*innenbildung.)

Thema: "Classroom Management - Mehr als nur ein Zeitplan"

Schulform: alle

Anzahl der Teilnehmenden: max. 20 Teilnehmende

Inhalt: Ziel des Webinars ist es, eine Einführung in die Grundprinzipien des Classroom Managements nach Kounin (1970, 2006) für eine effektive Klassenführung zu vermitteln: (1) Allgegenwärtigkeit, (2) Gruppenfokus, (3) Reibungslosigkeit und (4) Überdrussvermeidung. Die Teilnehmenden erfahren, welche Handlungsstrategien sich für welche Schulstufen eignen. Anhand von Fallbeispielen werden diese diskutiert. Abschließend werden effektive Strategien, um in „schwierigen Situationen“ handeln zu können, festgehalten.

Voraussetzung zur Teilnahme am Webseminar: Teilnahme am Plenarvortrag.

Leistungsnachweis: Aktives Mitgestalten der Diskussionen sowie ein Ergebnisprotokoll des Workshops


  • Donnerstag, 25. März 2021, 10:15 - 11:45 Uhr

Raum: Zoom

Prof. Dr. Sabine Hornberg und Dr. Mangus Frank (Magnus Frank ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine Didaktik und Schulpädagogik an der TU Dortmund. Mit qualitativen Methoden (v.a. Ethnographie und Biographieanalyse) arbeitet er zu den Themen sprachliche Diskursivität, Herstellung von Differenz in der Migrationsgesellschaft und pädagogische Professionalisierung.)

Thema: „Die (Mehr)Sprachigkeit der Schule – Migrationspädagogische Perspektiven“

Schulform: alle

Anzahl der Teilnehmenden: max. 20 bis 30 Teilnehmende

Inhalt: Der Workshop führt grundlegend ein in die sozial-konstruktive Herstellung, Wahrnehmung und Beurteilung von Sprache in den pädagogischen Feldern von Schule und Unterricht. Theoretische Bezüge stellen dafür „migrationsgesellschaftliche Zugehörigkeitsordnungen‘“(Mecheril) sowie eine diskursive Erzeugung von inkludierenden bzw. exkludierenden Grenzen der „Sprachigkeit“ (Dorostkar) dar. Die Teilnehmenden des Workshops erarbeiten in dieser Perspektive erstens einen ausdifferenzierten Blick auf unterschiedliche sprachliche Formen und Systeme, zweitens erschließen sie dabei organisatorische und pädagogische Logiken im Umgang mit Sprache und unternehmen drittens gemeinsame Überlegungen für einen migrationspädagogisch adäquaten Umgang mit (Mehr)Sprachigkeit. Das Webinar wird im Sinne eines Workshops als Gelegenheit gemeinsamer Erarbeitung verstanden, für die eine aktive Teilnahme sehr gewünscht ist.

Voraussetzung zur Teilnahme am Webseminar: Teilnahme am Plenarvortrag.

Leistungsnachweis: Aktive Teilnahme an der Diskussion und in den Kleingruppen


  • Mittwoch, 24. März 2021, zwischen 13:30 - 15:00 Uhr

Raum: Zoom

Dr. Claudia Wittich (TU Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften, Unterrichtsentwicklungsforschung mit dem Schwerpunkt Inklusion)

Thema: „Diagnostik und Förderung bei Rechenschwäche – Evidenzbasiertes Vorgehen im inklusiven Unterricht“

Schulform: alle (Primarstufe und Sek I (Schulformunabhängig))

Anzahl der Teilnehmenden: max. 20 Teilnehmende

Inhalt: Unterschiedliche Lernvoraussetzungen, insbesondere auch (mathematische) Lernschwierigkeiten, stellen sowohl diagnostisch als auch für die Förderung im inklusiven Unterricht eine Herausforderung dar. Hierfür wird eine zuverlässige, fundierte Diagnostik erforderlich, um Förderung diagnosebasiert und theoriegeleitet für inklusiven Unterricht zu planen und die Schüler/innen in ihren jeweiligen individuellen Lernprozessen entwicklungsorientiert zu unterstützen. Eine evidenzbasierte Praxis stellt einen Baustein für die Diagnostik und Förderung im inklusiven Unterricht dar und wird Rahmen des RTI-Modells (Response-to-Intervention) betrachtet. Ziel des Workshops ist, dass die Teilnehmer/innen zunächst einen Einblick in ein evidenzbasiertes Vorgehen erhalten und Diagnostik und Förderung bei mathematischen Lernschwierigkeiten vor dem Hintergrund dieses Konzeptes kennenlernen, diskutieren und Kriterien für diagnostische und fördernde Ansätze zu entwickeln.

Voraussetzung zur Teilnahme am Webseminar: Teilnahme am Plenarvortrag.

Leistungsnachweis: Aktive Teilnahme (Gruppenarbeit, interaktive Tools, Diskussion) im Rahmen des Workshops.


  • Donnerstag 25. März 2021, 10:00 - 12:00 Uhr

Raum: Zoom

Matthias Kostrzewa (Professional School of Education, Ruhr-Universität Bochum) (Matthias Kostrzewa ist Digitalisierungsbeauftragter für die Lehrerbildung an der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Mitbegründer des Universitätsverbundes digiLL. Zudem ist er als freier Medienberater für Schulen und Bildungseinrichtungen tätig.)

Thema: „Inklusion meets Digitalisierung – Binnendifferenzierung mit dem Flipped Classroom“

Schulform: alle

Anzahl der Teilnehmenden: max. 30 Teilnehmende

Inhalt: In diesem Workshop wird das Flipped Classroom-Konzept vorgestellt. Dabei wird der klassische Unterricht und seine klassischen Phasen von Inhaltsaneignung (in der Präsenz) und Üben (oftmals als Hausaufgabe) geflippt bzw. umgedreht. Ziel ist es, dass FC-Konzept kennen und anwenden zu lernen. Die Teilnehmer/-innen erfahren, wie sie mehr Zeit für individuelle Förderung schaffen und dem individuellen Lernbedarf der Schüler/-innen gerecht(er) werden können. Hier können die Teilnehmer/-innen die Möglichkeiten des Flipped Classroom – von der Videoerstellung bis zum Kollaborationen Arbeiten –praktisch ausprobieren und diskutieren, um eigene Ideen für ihren späteren Unterricht zu entwickeln.

Voraussetzung zur Teilnahme am Webseminar: Teilnahme am Plenarvortrag.

Leistungsnachweis: Aktive Teilnahme an der Diskussion im Plenum und in den Kleingruppen


  • Freitag, 26. März 2021, 12:15 - 14:00 Uhr

Raum: Zoom

Tim Böder (Universität Duisburg-Essen, Institut für Erziehungswissenschaft, Tim Böder ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Jugend- und Schulforschung an der Universität Duisburg-Essen. In seiner Dissertationsstudie untersucht er elterliche Bewährungsmythen familialentschulter Lebenspraxen.)

Thema: „Kinder brauchen Schule“? – Homeschooling als Bewährungsprobe pädagogisch-professionellen Handelns“

Schulform: alle

Anzahl der Teilnehmenden: max. 30 Teilnehmende

Inhalt: Ob digital gestützter Fernunterricht oder klassisches Homeschooling: Alternative Ansätze fernab des Präsenzunterrichts rufen Abwehrhaltungen hervor. Für den Einstieg in das Webseminar wird der darauf bezogene Kristallisationspunkt über eine von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) in den öffentlichen Diskurs eingespeiste Positionierung mit dem Titel „Kinder brauchen Schule“ gewählt. In dieser entfalten Expert/innen ein gegen die Schulschließungen gerichtetes Plädoyer, in dem, wie in einem Brennglas, zahlreiche mythenbildende Narrative zur Legitimation der modernen Präsenzschule und zur Delegitimation alternativer Bildungsansätze versammelt werden.

Ausgehend von diesem schlaglichtartigen Problemaufriss werden wir eine professionstheoretisch begründete Perspektive auf das Lehrer/innenhandeln unter den Bedingungen von Homeschooling und Fernunterricht einnehmen. Als zentraler Bezugspunkt der pädagogischen Tätigkeit wird dabei die Autonomie von Lebenspraxis ausgewiesen. So wird im Zentrum unserer Diskussion die Frage stehen, welche verallgemeinerbaren Anforderungen für das Lehrer/innenhandeln aus dem schulisch organisierten Einsatz von Homeschooling gefolgert werden können. Darauf aufbauend werden wir abschließend ausleuchten, welche Risiken und Potentiale sich mit dem Einsatz von Homeschooling aus der Perspektive einer inklusiven Pädagogik bestimmen lassen.

Voraussetzung zur Teilnahme am Webseminar: Teilnahme am Plenarvortrag.

Leistungsnachweis: Aktive Teilnahme an der Diskussion im Plenum und in den Kleingruppen


  • Doonerstag, 25. März 2021, 12:00 - 13:30 Uhr (s.t.)

Raum: Zoom

Ruth Bebernik & Prof. Dr. Florian Schacht (Universität Duisburg-Essen, Didaktik der Mathematik, Fakultät für Mathematik)

Thema: „Digitale Werkzeuge im inklusiven Mathematikunterricht. Gestaltung von inklusiven Lernumgebungen mit digitalen Werkzeugen (Schwerpunkt Geometrie)“

Schulform: alle

Anzahl der Teilnehmenden: max. 15 Teilnehmende

Inhalt: In diesem Workshop werden zunächst mathematikdidaktische Designprinzipien und Qualitätsmerkmale für die Gestaltung inklusiver Lernumgebungen beleuchtet. Anschließend werden Potenziale und Grenzen des Einsatzes digitaler Werkzeuge im Mathematikunterricht thematisiert. So lassen sich beispielsweise Zugänge von geometrischen Inhalten durch den Einsatz digitaler Werkzeuge öffnen. Nachdem einige Funktionen der dynamischen Geometriesoftware GeoGebra thematisiert werden, entwickeln die Teilnehmer/innen in einer praktischen Arbeitsphasen digitale Lernumgebungen zu Themenbereichen der Geometrie und präsentieren diese. Im Vorfeld sollten die Teilnehmer/innen dafür die freiverfügbare dynamische Geometriesoftware GeoGebra (Classic 5) installieren. Falls Fragen bzgl. der Installation auftreten, können Sie sich gerne bei

Voraussetzung zur Teilnahme am Webseminar: Teilnahme am Plenarvortrag.

Leistungsnachweis: Die Studierenden sollen in Gruppen (z.B. 3er Gruppen) mit GeoGebra (das ist eine dynamische Geometriesoftware) Geometrieaufgaben (Lernumgebungen) für einen heterogenen Unterricht entwickeln und diese vorstellen. Im Anschluss werden mit der gesamten Gruppe z.B. das Design, die Ziele oder erweiterte Aufgabenstellungen im Hinblick auf einen heterogenen Unterricht genauer diskutiert. Die Themen werden dabei vorgegeben.